Das Denkmalgebäude der Hohe Priester in der Lange Str. 2 prägt seit über 120 Jahren den Eingang zur Lange Straße am Hornschen Tor in Detmold.
Historisches Baudenkmal Hoher Priester
Der „Hohe Priester“ ist eines der markanten historischen Gebäude derDetmolder Altstadt und befindet sich in der Langen Straße 2, direkt amEingang zur Fußgängerzone. Das Gebäude trägt seinen volkstümlichen Namennach seinem Erbauer Wilhelm Priester. In Detmold ist es bis heute allgemeinals „Hoher Priester“ bekannt.
Denkmalstatus
Seit dem 22. Februar 2018 steht das Gebäude offiziell als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Detmold.
Denkmalnummer: A716
Bezeichnung: Wohn- und Geschäftshaus
Anschrift: Lange Straße 2, 32756 Detmold
Baujahr: 1894
Architektur
Das Gebäude entstand Ende des 19. Jahrhunderts in einer Zeit, als die Detmolder Innenstadt durch repräsentative Geschäfts- und Wohnhäuser geprägt wurde. Charakteristisch sind:
die markante Ecklage am Beginn der Langen Straße,
die reich gegliederte historische Fassade,
großzügige Schaufenster im Erdgeschoss,
die Verbindung von Wohn- und Geschäftsnutzung.
Durch seine exponierte Lage gehört das Gebäude zu den prägenden Bauwerken der Detmolder Innenstadt.
Herkunft des Namens
Der Name „Hoher Priester“ hat keinen religiösen Ursprung. Er leitet sich vom Familiennamen des Bauherrn Priester ab. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus die bis heute gebräuchliche Bezeichnung des Hauses. In historischen Bildarchiven wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Gebäude „volkstümlich nach dem Erbauer Priester ‚Hoher Priester‘ genannt“wird.
Historische Nutzung
Das Haus wurde von Beginn an als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Überviele Jahrzehnte beherbergte das Erdgeschoss verschiedene Einzelhandelsgeschäfte. Vielen Detmoldern ist das Gebäude später auch unter dem Namen Brillen-Linse bekannt geworden, da sich dort über längere Zeit ein Optikgeschäft befand.
Bedeutung für die Detmolder Altstadt
Der Hohe Priester bildet einen wichtigen städtebaulichen Auftakt zur historischen Einkaufsstraße Detmolds. Zusammen mit den benachbartenFachwerkhäusern und den Gründerzeitbauten vermittelt er den Übergang zwischen mittelalterlicher Altstadt und der Stadterweiterung des späten 19.Jahrhunderts. Seine Lage macht ihn zu einem der bekanntesten Orientierungspunkte in der Innenstadt.















